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Heilung heißt ganz werden


Das Wort heil (wie auch heilig) leitet sich vom griechischen holos ab, was unversehrt, ganz bedeutet. Wenn man also vom so genannten 'ganzheitlichen' Ansatz in der Medizin bzw. Heilkunde spricht, ist damit die Erfassung des Menschen in seiner Ganzheit gemeint, sprich Körper, Geist und Seele. Schon Platon sprach davon, dass alle Krankheiten zumindest einen psychosomatischen  (psyche = Seele, soma = Leib, Körper) Anteil haben. Die Psychologie als die Lehre (logos = Wort, Lehre) von der Seele kann also möglicherweise einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit bzw. Gesundung des Menschen leisten.

Nachdem ich als Psychologe diese Erkenntnis einerseits bestätigen kann, habe ich andererseits im Laufe der letzten Jahrzehnte die Wirksamkeit einer anderen ganzheitlich orientierten Heilmethode, der Homöopathie, am eigenen Leibe erfahren dürfen. Vor allem aufgrund dieser persönlichen Erfahrungen, aber auch durch die Beschäftigung mit dem Hintergrund und dem Denkgebäude der Homöopathie, sehe ich in dieser Form der Heilkunst eine der wirksamsten Methoden, dem Menschen die Gesundheit zu erhalten bzw. ihn gesunden zu lassen.

Daher möchte ich mit dem folgenden Artikel über die Homöopathie nicht nur Verständnisse über die Heilweise an sich teilen, sondern eine Empfehlung aussprechen für diejenigen, die nach der eigenen Gesund- und Ganzwerdung streben.

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Männliche Gewalt und weibliches Bewusstsein


Während der letzten Tage hatte ich mehrere Aha-Erlebnisse in Bezug auf die Unterscheide zwischen Mann und Frau: Zuerst sah ich zwei verschiedene Spielfilme, in denen es um die brutale Vergewaltigung einer Frau ging (‚Angeklagt’ mit Jodie Forster und ‚Lautlose Tropfen’ mit Stefanie Stappenbeck). Normalerweise vermeide ich es, Gewaltszenen anzusehen. In diesen beiden Fällen geht es allerdings in beeindruckender Weise um die Darstellung der Folgen einer solchen Gewalttat für das weitere Leben der betroffenen Frauen.

Dann verfolgte ich wie Millionen anderer den brutalen Amoklauf eines hirnverbrannten (oder auch hirnlosen) Australiers in Christchurch, Neuseeland bzw. die bemerkenswerte Reaktion der dort amtierenden Ministerpräsidentin Jacinda Ardern. Sie solidarisierte sich mit den muslimischen Opfern und setzte binnen Tagen eine Verschärfung der Waffengesetze durch, ohne dabei in pathetische oder gar scheinheilige Klagerufe zu verfallen (wie es oft geschieht nach solchen Gewalttaten). Auch diese sehr authentisch wirkende und  konsequente Haltung einer Frau in verantwortlicher Position beeindruckte mich sehr.

In beiden Fällen steht etwas als Auslöser im Zentrum des Geschehens: Männliche Gewalt.

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Ein Gespenst geht um in Europa (und anderswo)


Seit einiger Zeit beschleicht mich in Gesprächen und Diskussionen oder beim Betrachten der Berichterstattung in den Medien immer wieder ein beunruhigendes Gefühl: Deutschland, ja ganz Europa scheint sich seit drei Jahren thematisch im Kreise zu drehen. Was vorher die Banken-, dann die Griechenlandkrise war, ist spätestens seit 2015 die Flüchtlingskrise. Manchen persönlichen und öffentlichen Aussagen  zufolge wird  Europa - und dabei speziell Deutschland - seit dieser Zeit von einer Welle der Überfremdung überflutet. Ausgelöst durch die Flüchtlingspolitik vor allem der deutschen Bundesregierung, angeführt wiederum von Angela Merkel.

Die Heimat - was immer auch unter diesem Begriff verstanden wird - scheint in ihren Grundfesten erschüttert und bedroht zu sein. Dieses Phänomen ist kein rein deutsches oder europäisches Phänomen, auch jenseits des Atlantiks werden wieder Mauern zwischen den Menschen aufgebaut. Aber es scheint sich hierzulande in beunruhigender Art und Weise zuzuspitzen.

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Vom Haben zum Sein


Einer der prägnantesten und nach wie vor hochaktuellen Analysen unserer gegenwärtigen individuellen und gesellschaftlichen Gesamtsituation stammt m.E.’s von einem der führenden Vertreter der Psychologie der Moderne, Erich Fromm. In seinem Klassiker ’Haben oder Sein’ hält er auf brillante Art und Weise der modernen Gesellschaft einen Spiegel vor. Seine ebenso treffsichere wie erschreckende Analyse bietet bei aller scheinbaren Katastrophenstimmung eindeutige und Hoffnung machende Hinweise, welche Richtung es für den Einzelnen und die Gesellschaft einzuschlagen gilt:

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Zeiten ändern sich, Utopien bleiben


Bei der Beschäftigung mit den Rätseln dieser Welt fiel mir kürzlich mithilfe eines guten Freundes das Buch ‚Utopia’ von Thomas Morus in die Hände. In diesem mittlerweile 500 Jahre alten Werk versucht der Autor das Bild eines idealen Staatswesens zu entwerfen. Wenn wir heutzutage mit dem Begriff ‚utopisch’ unrealistische und wirklichkeitsfremde Zustände bzw. Vorstellungen bezeichnen, geht die Benutzung und Bedeutung dieses Begriffes in erster Linie auf dieses Buch zurück

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Über das Wandern


Als ich neulich dem Wald begegnete, traf es mich unvermittelt: Ich hatte einen neuen Gedanken. Zum ersten Mal gedacht und dennoch schon recht ausgereift. Der Gedanke war an sich schlichter Natur, vordergründig betrachtet. Er lautete: Ich liebe das Knirschen unter meinen Wanderstiefeln!

Die weiteren, daraus folgenden Fragen und Gedanken führten mich jedoch geradewegs (sic!) zu meinem Wesenskern bzw. dem Kern des Wesentlichen an sich.

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Willkommen


Herzlich willkommen auf meinem neu eingerichteten Blog!

Normalerweise ziehe ich es vor, mein Leben vorwiegend anlog zu gestalten und bin mit der Nutzung digitaler Medien eher zurückhaltend. Nachdem sich allerdings in den letzten Jahren selbst geschriebene Texte zu allen möglichen Themen in meinem Laptop stapeln, dachte ich mir: Vielleicht ist so ein Netztagebuch (Weblog) ja eine gute Möglichkeit, mein Laptop ein wenig aufzuräumen und gleichzeitig den einen oder anderen interessierten Leser für mein Geschriebenes zu gewinnen. Win-win-win, sozusagen. Der Autor, der oder die Leser/in und sogar der Laptop könnten davon profitieren!

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