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Meinungsfreiheit und Meinungsmache

Man sagt, die Meinungsfreiheit  sei einer der größten Errungenschaften und wichtigsten Stützpfeiler der Demokratie. Warum eigentlich?

Wäre es nicht viel schöner, wenn immer alle einer Meinung wären? Würde uns nicht so viel mehr kostbare Lebenszeit zur Verfügung stehen, wenn wir uns nicht immer wieder mit Meinungen auseinandersetzen müssten, die der unsrigen widersprechen? Wie schön und harmonisch könnte das Leben doch sein, ohne diese lästigen und uns belästigenden Widersprüche!

Andererseits heißt es: ‚Wer die Wahrheit wissen will, muss den Menschen widersprechen’. Durch Auseinandersetzung mit anderen Sicht- und Denkweisen kann ich mir mein eigenes Weltbild neu zusammensetzen. Entwicklung könnte man es nennen, persönlich und gesellschaftlich. Natürlich nur, wenn man an dieser Weiterentwicklung interessiert ist. Ansonsten kann man es natürlich auch mit der Devise halten „Toleranz ist die Art von Geisteshaltung, die andere einnehmen sollten, damit sie meine Meinung übernehmen“.

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Der Ameisenhaufen

Eine Corona-Parabel

Es begab sich zu einer Zeit, als die Welt noch in Ordnung zu sein schien. Milliarden von Ameisen verrichteten pflichtgemäß ihr Tag- und auch ihr Nachtwerk, so wie sie es seit Generationen getan hatten, ohne nennenswertes Klagen oder Murren. Sie schienen einem vorgegebenen Plan zu folgen und jede einzelne Ameise glaubte fest und unerschütterlich daran, dass es mit diesem Plan seine Richtigkeit hatte. Zumindest konnte man dies daraus folgern, dass sich alle Ameisen scheinbar nahtlos und widerspruchslos in das bestehende System einreihten und es somit am Laufen hielten.

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Corona - Krise als Chance?

Nachdem das Wort ‘Krise’ sowohl im Lateinischen wie im Griechischen crisis = entscheidende Wendung bedeutet,  ist zu vermuten, dass auch in der aktuellen Corona-Krise mindestens zwei Aspekte zum Tragen kommen: Einerseits die entscheidende Wende Richtung Abgrund - auf bayerisch kurz ‘obbi‘, andererseits die Hoffnung auf eine entscheidende Wende in Richtung positiver Veränderung, bayerisch kurz ‘aufi’. Dieses Prinzip gilt an sich für jede Krise, von der persönlichen Lebenskrise - Stichwort ‘Midlife Crisis’ - bis zur gesamtgesellschaftlichen Krise - Stichwort Klima-Krise.

Natürlich fällt es schwer, in Zeiten, in denen Tausende von Menschen unter der aktuellen Situation leiden oder gar an deren Folgen sterben, über positive Aspekte der gegenwärtigen Krise nachzudenken. Das ist bei Corona nicht anders als bei anderen, das Leben und die Gesundheit der Menschen gefährdenden Krisen. Nicht nur an die immer wieder weltweit ausbrechenden Krankheits-Epidemien ist hierbei zu denken, sondern natürlich auch an Naturkatastrophen, Hunger, Krieg, Vertreibung und Flucht. Immer wenn es um Menschenleben geht, gilt es besonders sorgsam darauf zu achten, wie ich persönlich Stellung beziehen kann, ohne die Situation der Betroffenen dabei herunterzuspielen oder sie für intellektuelle Gedankenspielchen zu benutzen.

Diese Ausführungen dienen daher eher dem Zweck, über den Tag X hinaus, wenn auch diese Krise zumindest in ihren gravierendsten Auswirkungen überwunden sein wird, Perspektiven für eine Neuorientierung zu bieten. Dass dieses Neuorientierung überhaupt nötig sein wird, dies wird derzeit eigentlich auf allen Ebenen so behauptet und dargestellt. Das geflügelte Wort dazu lautet: “Es wird nie wieder so sein, wie vor Corona”. Meist klingt diese Aussage eher als Drohung denn als Verheißung,. Eigentlich klingt es immer erst einmal sehr pauschal und unspezifisch  . 

Da gilt es doch vielleicht, etwas genauer hinzuschauen, was konkret danach anders sein wird oder werden sollte.

 

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Corona und die Psyche

Das hat uns gerade noch gefehlt! Nach all den  täglichen Wahnsinnigkeiten und Verunsicherungen  wie Flüchtlings-, Klima-, Wohnungs- und beginnender Wirtschaftskrise (habe ich etwas vergessen?) auch noch eine Gesundheits- bzw. Krankheitskrise!

Ein kleines, aber sehr wirkungsvolles Virus verbreitet sich gerade in Zeiten der Globalisierung rund um den selbigen Globus aus. Und das auch noch scheinbar in Windeseile Haben die in den letzten Wochen durch Mitteleuropa ziehenden Stürme und Winde gar zur Verbreitung beigetragen? Ach nein, die kamen ja meist aus dem Westen. Vom Atlantik. Oder doch jenseits des Atlantiks?

Die Menschheit scheint bedroht, die Pandemie wurde ausgerufen!

Interessant ist an dieser Stelle, sich den Ursprung der Vorsilbe ‚Pan’ anzusehen: Neben der Bedeutung als griechischer (die schon wieder!) Vorsilbe ‚pan’ = all, ganz, gesamt, völlig gibt es auch noch die - wiederum griechische (sic!) - Sage vom Hirtengott Pan:

„Im altgriechischen Volksglauben lebte die Vorstellung vom bocksgestaltigen, in der Landschaft Arkadien lebenden Wald- und Hirtengottes Pan, dessen plötzliche und unsichtbare Nähe als Ursache für jeden undeutbaren Schrecken angesehen wurde, der Menschen in freier Natur oft unvermittelt befällt und sie wie aufgescheuchte Tiere flüchten lässt. Die Griechen nannten solche grundlose Furcht panikos ‚von Pan herrührend’. Darauf geht frz. panique zurück, das im 16. Jhdt. ins Deutsche übernommen wurde. Es findet sich zuerst in heute noch üblichen Fügungen wie ‚panische Angst’, ‚panisches Entsetzen’, also im Sinne von ‚wild, lähmend’“ Zitiert nach Duden, Das Herkunftswörterbuch.

Falls Sie sich jetzt im Zusammenhang mit der derzeit wütenden Corona-Pandemie nicht ganz sicher sind, welche der zwei möglichen Bedeutungen für die Vorsilbe ‚Pan’ denn nun die zutreffendere ist – dann geht es Ihnen so wie mir.

 

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Eine Utopie der Freiheit

 

Ein zukünftiger Dialog

Langsam ließ er den feinen Sand durch seine Finger rieseln. Als er aufblickte, sah er ihren in die Ferne schweifenden Blick. Er drehte seinen Kopf in die gleiche Richtung wie sie. Gemeinsam schauten sie jetzt auf das smaragdgrün schimmernde Meer und den dahinter liegenden Horizont hinaus. Eingerahmt von einem azurblauen Himmel über ihnen und dem gelblich-weißen Sandstrand unter ihnen ergab sich die klassische Szene für eine, von tiefer innerer Ruhe und Entspanntheit geprägte Atmosphäre. Beider Blick schien über den Horizont hinauszureichen.
“Wie haben wir eigentlich die Zeit vor der Anhebung gelebt bzw. überlebt?” fragte er versonnen, so, als stelle er sich diese Frage eher selbst.
“Tja, es wirkt heute schon so weit weg, dass man es sich tatsächlich kaum noch richtig vorstellen kann” kommentierte sie seine Frage.
“Fast vermisse ich ein es wenig: Die ewige Suche nach dem nächsten Problem oder Konflikt. Ein Leben ohne Probleme oder Konflikte kann nämlich potentiell auch ganz schön langweilig sein.”
Mit einem etwas nachsichtigen Lächeln sah sie  ihn an.” Du willst mir jetzt aber nicht wirklich sagen, dass du dich gerade langweilst, oder?”
“Nimm’s halt nicht gleich persönlich, Liebste. Auch über solche emotionalen Reaktionen sollten wir schließlich mittlerweile mehr oder weniger erhaben sein.”
Mit einem Augenzwinkern sah er sie an. “Aber so ein Restzustand Unzufriedenheit schlummert wohl noch in vielen Menschen. Zumindest bei denen, die einen Großteil ihrer Lebenszeit vor der Anhebung verbracht haben. Gestern erst wurde jemand dermaßen ungeduldig beim Bezahlen an der Supermarktkasse, dass ich mich schlagartig an frühere Zeiten erinnert fühlte. Wenn man natürlich bedenkt, wie viele handfeste und teilweise gewalttätige Auseinandersetzungen es vor der Anhebung allein an Supermarktkassen gab, war dieser kleine Ausbruch an Ungeduld ja nur ein müder Abklatsch. Aber immerhin zeigt es, dass man nicht vor Rückfällen in scheinbar längst überwundene Verhaltensweisen gefeit ist.”
“Ist ja auch nicht allzu lange her, dass diese Verhaltensweisen  als normal angesehen wurden” erwiderte sie.
“Ja, ja, wir haben uns ganz schön weiterentwickelt in den drei Jahren seit der Anhebung:”
“Und mit uns Gott sei Dank die ganze Menschheit.”
“Ich will es mir gar nicht vorstellen, wo das Ganze hingeführt hätte, wenn nicht von höherer Stelle eingegriffen worden wäre.”
“Es ist vorbei, Liebster. Genieße den Augenblick, freue dich auf die Zukunft. Wie heißt es so schön: Man kann das Leben zwar rückwärts verstehen, aber man muss es vorwärts leben.”
“Ja, ja, du weise Frau, du.”

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Heilung heißt ganz werden

Das Wort heil (wie auch heilig) leitet sich vom griechischen holos ab, was unversehrt, ganz bedeutet. Wenn man also vom so genannten 'ganzheitlichen' Ansatz in der Medizin bzw. Heilkunde spricht, ist damit die Erfassung des Menschen in seiner Ganzheit gemeint, sprich Körper, Geist und Seele. Schon Platon sprach davon, dass alle Krankheiten zumindest einen psychosomatischen  (psyche = Seele, soma = Leib, Körper) Anteil haben. Die Psychologie als die Lehre (logos = Wort, Lehre) von der Seele kann also möglicherweise einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit bzw. Gesundung des Menschen leisten.

Nachdem ich als Psychologe diese Erkenntnis einerseits bestätigen kann, habe ich andererseits im Laufe der letzten Jahrzehnte die Wirksamkeit einer anderen ganzheitlich orientierten Heilmethode, der Homöopathie, am eigenen Leibe erfahren dürfen. Vor allem aufgrund dieser persönlichen Erfahrungen, aber auch durch die Beschäftigung mit dem Hintergrund und dem Denkgebäude der Homöopathie, sehe ich in dieser Form der Heilkunst eine der wirksamsten Methoden, dem Menschen die Gesundheit zu erhalten bzw. ihn gesunden zu lassen.

Daher möchte ich mit dem folgenden Artikel über die Homöopathie nicht nur Verständnisse über die Heilweise an sich teilen, sondern eine Empfehlung aussprechen für diejenigen, die nach der eigenen Gesund- und Ganzwerdung streben.

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Männliche Gewalt und weibliches Bewusstsein

Während der letzten Tage hatte ich mehrere Aha-Erlebnisse in Bezug auf die Unterscheide zwischen Mann und Frau: Zuerst sah ich zwei verschiedene Spielfilme, in denen es um die brutale Vergewaltigung einer Frau ging (‚Angeklagt’ mit Jodie Forster und ‚Lautlose Tropfen’ mit Stefanie Stappenbeck). Normalerweise vermeide ich es, Gewaltszenen anzusehen. In diesen beiden Fällen geht es allerdings in beeindruckender Weise um die Darstellung der Folgen einer solchen Gewalttat für das weitere Leben der betroffenen Frauen.

Dann verfolgte ich wie Millionen anderer den brutalen Amoklauf eines hirnverbrannten (oder auch hirnlosen) Australiers in Christchurch, Neuseeland bzw. die bemerkenswerte Reaktion der dort amtierenden Ministerpräsidentin Jacinda Ardern. Sie solidarisierte sich mit den muslimischen Opfern und setzte binnen Tagen eine Verschärfung der Waffengesetze durch, ohne dabei in pathetische oder gar scheinheilige Klagerufe zu verfallen (wie es oft geschieht nach solchen Gewalttaten). Auch diese sehr authentisch wirkende und  konsequente Haltung einer Frau in verantwortlicher Position beeindruckte mich sehr.

In beiden Fällen steht etwas als Auslöser im Zentrum des Geschehens: Männliche Gewalt.

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Ein Gespenst geht um in Europa (und anderswo)

Seit einiger Zeit beschleicht mich in Gesprächen und Diskussionen oder beim Betrachten der Berichterstattung in den Medien immer wieder ein beunruhigendes Gefühl: Deutschland, ja ganz Europa scheint sich seit drei Jahren thematisch im Kreise zu drehen. Was vorher die Banken-, dann die Griechenlandkrise war, ist spätestens seit 2015 die Flüchtlingskrise. Manchen persönlichen und öffentlichen Aussagen  zufolge wird  Europa - und dabei speziell Deutschland - seit dieser Zeit von einer Welle der Überfremdung überflutet. Ausgelöst durch die Flüchtlingspolitik vor allem der deutschen Bundesregierung, angeführt wiederum von Angela Merkel.

Die Heimat - was immer auch unter diesem Begriff verstanden wird - scheint in ihren Grundfesten erschüttert und bedroht zu sein. Dieses Phänomen ist kein rein deutsches oder europäisches Phänomen, auch jenseits des Atlantiks werden wieder Mauern zwischen den Menschen aufgebaut. Aber es scheint sich hierzulande in beunruhigender Art und Weise zuzuspitzen.

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Vom Haben zum Sein

Einer der prägnantesten und nach wie vor hochaktuellen Analysen unserer gegenwärtigen individuellen und gesellschaftlichen Gesamtsituation stammt m.E.’s von einem der führenden Vertreter der Psychologie der Moderne, Erich Fromm. In seinem Klassiker ’Haben oder Sein’ hält er auf brillante Art und Weise der modernen Gesellschaft einen Spiegel vor. Seine ebenso treffsichere wie erschreckende Analyse bietet bei aller scheinbaren Katastrophenstimmung eindeutige und Hoffnung machende Hinweise, welche Richtung es für den Einzelnen und die Gesellschaft einzuschlagen gilt:

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Zeiten ändern sich, Utopien bleiben

Bei der Beschäftigung mit den Rätseln dieser Welt fiel mir kürzlich mithilfe eines guten Freundes das Buch ‚Utopia’ von Thomas Morus in die Hände. In diesem mittlerweile 500 Jahre alten Werk versucht der Autor das Bild eines idealen Staatswesens zu entwerfen. Wenn wir heutzutage mit dem Begriff ‚utopisch’ unrealistische und wirklichkeitsfremde Zustände bzw. Vorstellungen bezeichnen, geht die Benutzung und Bedeutung dieses Begriffes in erster Linie auf dieses Buch zurück

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Über das Wandern

Als ich neulich dem Wald begegnete, traf es mich unvermittelt: Ich hatte einen neuen Gedanken. Zum ersten Mal gedacht und dennoch schon recht ausgereift. Der Gedanke war an sich schlichter Natur, vordergründig betrachtet. Er lautete: Ich liebe das Knirschen unter meinen Wanderstiefeln!

Die weiteren, daraus folgenden Fragen und Gedanken führten mich jedoch geradewegs (sic!) zu meinem Wesenskern bzw. dem Kern des Wesentlichen an sich.

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Willkommen

Herzlich willkommen auf meinem Blog!

Normalerweise ziehe ich es vor, mein Leben vorwiegend anlog zu gestalten und bin mit der Nutzung digitaler Medien eher zurückhaltend. Nachdem sich allerdings in den letzten Jahren selbst geschriebene Texte zu allen möglichen Themen in meinem Laptop stapeln, dachte ich mir: Vielleicht ist so ein Netztagebuch (Weblog) ja eine gute Möglichkeit, mein Laptop ein wenig aufzuräumen und gleichzeitig den einen oder anderen interessierten Leser für mein Geschriebenes zu gewinnen. Win-win-win, sozusagen. Der Autor, der oder die Leser/in und sogar der Laptop könnten davon profitieren!

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